Schwerpunkte

Der Begriff Psychomotorik beschreibt die Wechselwirkung zwischen Denken, Fühlen und Bewegen und deren Bedeutung für die Entwicklung der Handlungskompetenz des Menschen in seinem Umfeld.

Störungen

Psychomotorische Störungen sind Bewegungs- und Wahrnehmungsschwierigkeiten, die sich auf das gesamte Verhalten einer Persönlichkeit auswirken. Kinder, Jugendliche (auch Erwachsene) die betroffen sind, haben Schwierigkeiten, sich in angemessenen Bewegungen und Handlungen auszudrücken und Beziehungen einzugehen. Dies drückt sich durch vielfältige und unterschiedliche Erscheinungsbilder aus: Unruhe, Ungeschicktheit, Gehemmtheit, kleinkindliches Verhalten, aggressives Verhalten, Ängstlichkeit, Verkrampftheit sind einige Begriffe, die mit diesen Kindern in Zusammenhang gebracht werden. Oft sind diese Auffälligkeiten mit psychosozialen Problemen verbunden.
Diese Schwierigkeiten können in den folgenden Bereichen in Erscheinung treten:

  •  Grobmotorik ( Turnen, Sport, Treppensteigen, Velofahren...)
  •  Feinmotorik ( Basteln, Handarbeiten, Schneiden, Schuhe binden...)
  •  Graphomotorik ( Schreiben, Zeichnen )
  •  Schulische Schwierigkeiten ( Probleme in Wahrnehmung und räumlicher Orientierung )

Die Reaktionen auf diese Schwierigkeiten sind sehr individuell. Das Kind wird schüchtern, zieht sich zurück, wird lustlos, hat den Schulverleider, fällt in kindliches Verhalten zurück, wird aggressiv, spielt den Clown, um nur einige Beispiele zu nennen.